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Was steckt hinter metapublisher? Die Technik unter der Haube

Haube auf, was ist drin? Bewährte Technik. Wir haben unsere Plattform aus dem "Best of" unserer Wünsche und täglicher Erfahrung zusammen gestellt. Und wir sind froh, dass wir zu Gunsten der Qualität so manche Ehrenrunde in Kauf genommen haben. Hinter allen verwendeten Lösungen steht ausnahmslos Freie Software mit großen Entwickler-Communitys und sehr vielen Nutzern.

Es folgt eine kurze Vorstellung der Module, aus denen die metapublisher-Plattform besteht:

1. Solide Basis: Versionskontrolle, kollaboratives Arbeiten für Entwickler via Git über Bitbucket

Wir nutzen Git-Repositories bei Atlassian bzw. Bitbucket und haben so ein sicheres Sourcecode-Hosting, mit Versionskontrolle, Dokumentation der Änderungen und vielen anderen Features und Vorteilen, wie auch die "Rückholbarkeit" von Ressourcen mitsamt Gestaltungselementen bzw. Frontend. Damit und mit dem Projektmanagement-Tool Asana lassen sich leicht weitere Entwickler ins Team einbinden, die ebenfalls "aus der Cloud" von wo auch immer arbeiten. Wohlgemerkt gilt dies für Entwickler und nicht für Redakteure. Die greifen ganz einfach auf die Vorschau- u. Bearbeitungsseite zu und können dort einfach Inhalte ändern/hinzufügen, neue Seiten Anlegen, Tags erstellen, etc.


2. Betriebssysteme in Containern - Mit Docker Containern Software verwalten

Für jede Website muss immer die richtige Software-Basis auf der Maschine zur Verfügung stehen. Dazu gehören, je nach Website, unterschiedliche Module. So bleibt man auch bei vielen Webprojekten Herr der Lage und und hält die Ordnung aufrecht. In Docker-Containern läuft, sauber abgepackt und schön ettikettiert, die nötige Software, die dadurch auch perfekt "updatebar" ist.  Dank Docker können wir viele Projekte auf unserer metapublisher-Plattform auch auf lange Sicht sicher und zuverlässig administrieren.


3. Das Herz der metapublisher-Plattform: node.js

Die eigentliche Webanwendung aus der die serverseitige metapubisher-Plattform besteht, läuft auf Javascript V8. Auch damit sind wir sehr zufrieden, da es sich insgesamt um eine schlanke, gut durchdachte und durchschaubare Anwendung handelt, die viel weniger kompliziert ist als ein über Jahrzehnte gewachsener Code von einem weiter entwickelten Projekt. Zudem ist node.js bekannt für seine Ressourcen sparende Architektur, die wenig Arbeitsspeicher verbraucht. Für eine zuverlässige Administration der Module steht innerhalb von node.js der Node Packet Manager (npm) zur Verfügung. Damit lässt sich die saubere Struktur der Plattform auch dauerhaft sicherstellen.

4. Datenbank ohne Grenzen: Beliebig komplex oder klein und doch übersichtlich? NoSQL mit MongoDB

MongoDB ist ein sehr ausgereiftes System, dass unglaublich viele Möglichkeiten bietet, bei denen sich Daten zwar beliebig tief verschachteln aber immer direkt adressieren lassen. MongoDB hat eine erstaunliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Allerdings ist dies aus unserer Sicht kein Wunder, denn mit MongoDB und NoSQL lässt sich die Datenlast auch auf mehrere entfernte Server verteilen, was bei relationalen Datenbanken (SQL) nicht so einfach möglich ist.


5. Die stärkste und vielleicht sogar älteste Web-Schnittstelle: Representational State Transfer (ReST)

Welche ist die beste Schnittstelle für Datenaustausch? ReST ist nicht neu aber leistungsstark und wird zunehmend häufiger eingesetzt. Für uns kein Wunder, da ReST so viele Vorteile hat, die wir gerade für metapublisher sehr gut gebrauchen können. Und dabei meinen wir nicht nur die Schnittstelle selbst, sondern auch als Programmier-Paradigma, inklusive der Schaffung restkonformer (restful) Anwendungen. Wir haben hierdurch nicht nur eine breit aufgestellte Schnittstelle für beinahe jede Art von Daten, sondern auch viele Funktionen und (neue) Möglichkeiten. Dabei steht auch hier die Anwendung mit dezentralen Systemen im Netz im Mittelpunkt.


6. Frontend-Module kapseln und wiederverwenden: Blocks. Elements. Modifiers. (B.E.M.)

Bei der Website-Erstellung nutzen wir die einmal erstellten Elemente, wie z.B. eine Infobox bestehend aus einem kleinen Bild, einer Headline und einem kurzen Textabschnitt an unterschiedlichen Stellen. Blocks Elements Modifiers (B.E.M) ist dabei eine Methodologie, die uns ermöglicht, die erstellten Content-Elemente gezielt überall wieder verwenden zu können. Gekoppelt mit unserer Frontend Editing-Funktion entsteht so eine Lösung die sich zwar anfühlt wie ein äußerst gelungenes CMS mit modernem Frontend-Editing, die aber technisch breiter  aufgestellt ist. Was dabei raus kommt sind eben statische Seiten, und mit jeder Änderung wird die  statische Seite aktualisiert.

Interessiert an metapublisher? Hier finden Sie mehr Informationen

Illustration: metazoa GmbH